ja, die fortsetzung der FFZ-geschichte ist fast noch schlimmer als deren anfang. ich muss hier gar nicht viel dazuschreiben oder kommentieren. ich werde jetzt den mail- bzw. briefverkehr chronologisch unten aufführen. lesen sie den dialog, wenn sie meinen vorherigen post zur FFZ-posse gelesen haben. und ganz wichtig: lesen sie den dialog bis zum schluss. dann werden sie nämlich merken, mit welchem typ mensch wir es hier zu tun haben.

daniel jauch ist kommandant der freiwilligen feuerwehr FFZ.

roland föhn ist präsident des styger rettungskorps, teil der FFZ und verantwortlich fürs “feuerhorn”.


8. Februar 2016

Sehr geehrte Frau Spiess

Besten Dank für Ihre Anfrage vom 5. Februar 2016. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug (FFZ) respektive der Verein FFZ ist nicht Herausgeber der Fasnachtszeitung „das Feuerhorn“.

Ihre Anfrage habe ich an den Zuständigen Verein „Styger Rettungskorps“ weitergeleitet. Sie werden in den nächsten Tagen von der zuständigen Stelle kontaktiert.

Freundliche Grüsse

Daniel Jauch, Kommandant FFZ


10. Februar 2016, morgens

Sehr geehrter Herr Jauch

Auf meine Anfrage vom vergangenen Freitag hat mich leider noch niemand vom Verein Styger Rettungskorps kontaktiert. Am heutigen Aschermittwoch ist die Fasnacht beendet. Ich erwarte im Laufe des Tages eine telefonische Kontaktaufnahme durch eine verantwortliche Person unter Tel. 078 XXX XX XX.

Besten Dank im voraus für Ihre nochmaligen Bemühungen. Freundliche Grüsse

Jolanda Spiess


10. Februar 2016, abends:

Sehr geehrter Herr Jauch

Nachdem seit meiner ersten Kontaktaufnahme nun fast eine Woche verstrichen ist, hat sich heute Abend endlich Roland Föhn bei mir gemeldet. Leider verlief das Gespräch alles andere als erfreulich. Anstatt Stellung zu beziehen vertröstete mich Herr Föhn auf ein Schreiben, das er vorbereitet habe, dessen Inhalt er mir aber weder in Worte fassen noch vorab mailen mochte. In Bezug auf die Autoren der frauenverachtenden Beiträge im Füürhorn  erklärte er mir, dass er nur der Präsident des Styger Rettungskorps, nicht aber für den Zeitungsinhalt verantworlich sei, dass er mir aber gleichzeitig die Namen der Autoren nicht nennen könne. Das sei einfach so. Das sei schon immer so gewesen, dass das geheim sei. Und diese Geheimniskrämerei manifestiert sich auch darin, dass bereits wenige Stunden nach meiner ersten Intervention die Korpsliste des Styger Rettungskorps von der Homepage der FFZ verschwunden war. Herr Föhn kann also durchaus auch rasch handeln. Ich gehe weiterhin davon aus, dass ein Korpsmitglied mit Markus Hürlimann familiär verbandelt ist und diese Verbindung der Grund für den abscheulichen Sexismus ist. Ein Umstand, der wohl hätte verschleiert werden sollen.

Mit Verlaub, von einem Kadermann der Feuerwehr erwarte ich mehr Courage. Ist es nicht die Aufgabe des Präsidenten für die Aktionen seiner Leute hinzustehen, Stellung zu nehmen und wenn Fehler passiert sind, sich dafür zu entschuldigen?

Ich möchte hier noch einmal klar zu Ausdruck bringen, was ich erwarte: Erstens will ich wissen, welche Person als Chefredaktor für dieses Heft agiert hat und ich will mit dieser verantwortlichen Person ein persönliches Gespräch, face to face, nicht mit einem Präsidenten, welcher gar nicht versteht, um was es wirklich geht. Zweitens will ich eine öffentliche Entschuldigung (in Form eines Leserbriefes in der Zuger Zeitung).

Ganz skurril wird die Rolle von Herrn Föhn, wenn man weiss, dass er sich mir gegenüber in den letzten Monaten als Freund auf Social Media präsentiert hat und sehr genau im Bild ist über meine Befindlichkeit war. Da kommt mir schon der Verdacht auf, dass dieser Herr mich gezielt eingelullt und ausspioniert hat.

Herr Jauch, ich habe alles andere als Lust, mich auf einen Rechtsstreit mit den Verantwortlichen einzulassen. Aber es ist nun mal so, dass die Texte mehrfach den Straftatbestand der üblen Nachrede resp. Verleumdung erfüllen. Wenn niemand in Ihrem Korps das Format hat, hinzustehen und Fehler einzugestehen, so bleibt am Ende nichts anderes übrig. Die Darstellung im Füürhorn hat mich zu sehr verletzt, als dass ich das einfach so hinnehmen werde.

Danke für Ihre prompte Antwort

freundliche Grüsse

 Jolanda Spiess-Hegglin

Kantonsrätin Piratenpartei


2 Tage später:

 ich würde es ihm ja noch fast abnehmen, diese nüchternheit, diese kalte sachlichkeit, den blick professionell auf die fasnachtszeitung gerichtet, sich abgegrenzt gebend gegenüber jenen, über welche ja geschrieben werden muss.

wäre da nicht derselbe roland föhn, welcher sich vor etwas mehr als einem jahr auf facebook mir angefreundet hat (ich kannte ihn vorher nicht und habe ihn noch nie gesehen) und mir per chat während des letzten jahres eine ganze palette an nettigkeiten schrieb:

gibts noch fragen zu roland föhn?

übrigens gehe ich nach wie vor davon aus, dass jemand aus dem “klub hürlimann” am feuerhorn mitschrieb. jemand, der mit markus hürlimann verwandtschaftlich verbunden ist. diese antwort schuldet mir die FFZ noch. ach nein, stimmt ja. föhn hat es doch in seinem brief geschrieben, dass dem nicht so ist. nur sagt er ja auch, dass er gar nicht wisse, wer das schreibt (haha!) und er weiss ja gar nicht, wen ich meine. vielleicht hat er aber alle stammbäume der geschätzten 100 feuerwehrleute im griff…

SKS*! (*sexistische kackscheisse)